PARSIFAL von Richard Wagner

Inszenierung & Bühne: Frank Martin Widmaier

Musikalische Leitung: Fabrizio Ventura

Kostüme: Patricia Walczak

Städt. Bühnen Münster, 2010

Kurze Ausschnitte aus der Produktion

Presse:

Widmaier lotet das Stück mit vielen Ideen und eindringlichen Bildern aus....

Das Publikum erlebte ein Wagner-Premiere von hoher Qualität...die mit lautstarken Bravos

gefeiert wurde.

 

Stefan Gehrke, Deutschlandradio Kultur, 4.4.2010

….im völlig abstrakt gehaltenen Bühnenbild hat Widmaier Wagners christlichen

Weihrauchsqualm entsorgt und einen zeitgemäßen Zugang zur Erlösungsparabel

gefunden...

Die Inszenierung bedient nicht eingefahrene Erwartungen, sondern fordert unplakativ zum

Mitvollzug aus einer heutigen Perspektive heraus.

Das Premierenpublikum nahm die Aufführung voll jubelnder Begeisterung auf.

 

Hans Butterhof, Recklinghäuser Zeitung, 6.4.2010

Widmaier inszeniert das Stück um Schuld und Religion als Drama der in Männer und Frauen

gespaltenen Menschheit, in der Geist und Sexualität sich hoffnungslos voneinander getrennt

haben...

...das Stück wird wirklich interpretiert und nicht nur bebildert...

….eine mitreißende Deutung...einen starken Kaffee trinken- und genießen.

 

Manuel Jennen, Münstersche Zeitung, 30.3.2010

...Widmaier erfasst genau das Telos des Handlungsentwurfs...

 

Ingo Dorfmüller, Opernwelt, Mai 2010

Regisseur Frank Martin Widmaier inszeniert Wagners PARSIFAL musikalisch und mit

großen optischen Reizen...

Widmaier nimmt die religiöse Symbolik in Wagners PARSIFAL ernst....

Im gespenstisch wirkenden letzten Akt verdeutlicht Widmaier eindringlich den

Endzeitcharakter von Wagners letztem Musikdrama.

 

Anke Schwarze, Westfälischer Anzeiger, 30.3.2010

So wurde nicht nur der Karfreitagszauber zu einem durch und durch traumhaften

Erlebnis...

Viel Beifall für die Solisten und das Regieteam.

 

Christoph Schulte im Walde, Westfälische Nachrichten, 30.3.2010